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| Das Angebot der Seelsorge |
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Als Einrichtung der evangelischen Kirche
steht das Hospiz und alle seine Angebote auch Menschen offen,
die keinen Kontakt mit der Kirche gepflegt haben. Das Angebot
der qualifizierten Seelsorge richtet sich an alle, die ein
Gespräch mit mir als Pfarrer suchen. Aus dem Vertrauen
auf Gottes grenzenlose Liebe versuche ich Bewohnern, Angehörigen,
Freunden und Mitarbeitern ein Begleiter durch die Höhen
und Tiefe der erlebten Zeit zu sein. Manches, was wir Menschen
nicht aushalten und begreifen können findet im Gebet
oder der Fürbitte einen Ort, wo wir etwas von der Last
ablegen können.
Ulrich Paulsen, ev. Pfarrer und Klinikseelsorge |
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| Pflegedienstleitung |
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Ich bin seit 22 Jahren als Krankenschwester
tätig und habe im Mai 2009 die Pflegedienstleistung im
stationären Hospiz übernommen. In unserer verantwortungsvollen
Tätigkeit legen wir den Schwerpunkt auf eine ganzheitliche
Betreuung der Bewohner in ihrer letzten Lebensphase.
Wir als Team machen es uns dabei täglich zur Aufgabe,
den Aufenthalt unserer Bewohner so lebenswert wie möglich
zu gestalten und dabei auf ihre individuellen Bedürfnisse
einzugehen. Besonders wichtig ist mir dabei, dass unsere Bewohner
diese Zeit so selbstbestimmend wie möglich verbringen.
Um unserem ganzheitlichen Anspruch gerecht zu werden, verstehen
wir uns als Teil eines Netzwerkes, bestehend aus den Bewohnern,
Angehörigen, Seelsorgern und Ehrenamtlichen sowie Hausärzten
und Schmerztherapeuten. Das hohe Engagement und Einfühlungsvermögen
in dieser täglichen Zusammenarbeit beeindrucken mich
seit dem ersten Tag in unserem Hospiz.
Die enge Kommunikation untereinander sowie ein gegenseitiges
Vertrauensverhältnis bilden für mich grundlegende
Säulen dieser Zusammenarbeit.
„An erster Stelle steht nämlich immer das Recht
des Kranken, auf seine Weise sein Leben zu erfahren, seine
Ängste zu verarbeiten und schließlich so zu sterben,
wie er es für richtig hält.“
(Sauer, 1975)
Schwester Ramona Höppner-Nitsche
Pflegedienstleitung
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Pfarrer Ulrich Paulsen;
Geschäftsführer Hospiz Stendal |
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Schwester Ramona Höppner-Nitsche |
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| Das Team |
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Unser Team besteht aus 10 Pflegefachkräften
mit abgeschlossener Palliativ-Care-Ausbildung und einer Ergotherapeutin.
Den Mitarbeitern wird ein hohes Maß an Fachwissen, Flexibilität
und Kreativität abverlangt, um Problemlösungen in Zusammen-
arbeit mit den Bewohnern, dem Hausarzt und den Angehörigen finden
zu können. Wir bieten Beziehungen an, die Nähe und Distanz gleichermaßen
angemessen verbinden und von der Wertschätzung gegenüber jedes
Bewohners geprägt sind. Über die Möglichkeit individueller
Ernährung im Hospiz versuchen, die Mitarbeiter den Gewohnheiten,
Wünschen und Bedürfnissen der Kranken zusätzlich gerecht
zu werden.
Angehörige ermutigen wir zur Beteiligung an der Begleitung und Pflege
des Bewohners. Das Hospizteam verfügt über spezielle Kenntnisse
und Erfahrungen in der medizinischen und pflegerischen Schmerz- und Symptomkontrolle.
Die Pflege erfolgt rund um die Uhr. |
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| Ergotherapie im Hospiz |
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Ergotherapeutische Behandlungsziele können
im Hospiz nicht langfristig erstellt werden. Die Tagesform
ist wichtig, um aktuelle Wünsche, Bedürfnisse, Sorgen
und auch Ängste der schwerstkranken und sterbenden Menschen
mit viel Aufmerksamkeit, persönlicher Zuwendung und den
vielfältigen Möglichkeiten der sanften Medizin einzugehen,
um so ein ganzheitliches Pflegeangebot anzubieten. Zur ganzheitlichen
Betreuung der Bewohner im Evangelischen Hospiz Stendal nutze
ich wohltuende, schmerzreduzierende Öle und Düfte,
verschiedene Teeangebote, Auflagen, Massagen oder Wickel als
Ergänzung zu den medikamentösen Therapien. Bei allen
naturheilkundlichen Maßnahmen ist das vertraute Gespräch
und die intensive persönliche Zuwendung etwas ganz Besonderes.
Brigitte Jansen, Ergotheropeutin |
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| .:: Kontakt |
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Evangelisches Hospiz
Wendstraße 13
39576 Stendal
Tel.:
(03931) 21 83 37
eMail:
info@hospiz-stendal.de |
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Unbenanntes Dokument
Ich glaube an die Sonne,
auch wenn sie nicht scheint.
Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht spüre.
Ich glaube an Gott, auch wenn ich ihn nicht sehe. |
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| (Inschrift an einer Wand im Warschauer Ghetto) |
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