Hospiz macht Schule

Es handelt sich hierbei um eine Projektwoche, in der, in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Grundschule, Kinder der 4. Klassen von ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter*innen unseres Hospizdienstes an die Themen:

  • Werden und Vergehen
  • Krankheit und Leid
  • Sterben und Tod
  • Vom Traurig-Sein
  • Trost und Trösten

herangeführt werden sollen.

Hospiz macht Schule
Hospiz macht Schule
Hospiz macht Schule

Ziel ist es, Leben und Sterben als miteinander verbundene Einheit zu begreifen. Für Kinder gilt, ebenso wie für Erwachsene: “Worüber ich mehr weiß, davor habe ich weniger Angst.“
Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Hospizdienste sind seit Jahren intensiv mit dem Thema beschäftigt, umfassend ausgebildet und daher in besonderem Maße geeignet, sich den Fragen der Kinder zu stellen.
Die zuvor dafür in einem zweitägigen Seminar befähigten Ehrenamtlichen gehen für 5 Tage in die Klasse und arbeiten in Kleingruppen mit den Kindern. Dabei wird den Schüler*innen an jedem Tag einer der Themenschwerpunkte sach- und altersgerecht nahe gebracht, mit Geschichten, Bilderbüchern und Filmausschnitten. Es entstehen Kollagen, pantomimisch werden eigene Gefühle bei Krankheit dargestellt. Fantasiereisen, Meditationen sowie der Umgang mit Farben und Musik ergänzen das konkrete Handeln der Kinder. Die Kinder lernen darüber hinaus auch Jenseitsvorstellungen anderer Religionen kennen. Sie überlegen, was würde mir im Krankheitsfall gut tun, was kann ich für Andere tun? Am Ende gibt es ein Abschlussfest, wo die Ergebnisse der letzten Tage den Eltern präsentiert werden.
Entwickelt wurde das Konzept von der Hospizbewegung Düren e.V., und von 2005 bis 2008 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Viele Schulen, Kinder, Eltern und nicht zuletzt die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen der beteiligten Hospizdienste haben seither gute Erfahrungen damit gemacht. Nachzulesen auch unter www.hospizmachtschule.de
Die Ambulanten Hospizdienste führen dieses Projekt seit 2012 2-3x jährlich in beiden Landkreisen an verschiedenen Grundschulen durch. Es entsteht ein guter Kontakt zu Schülern und Lehrern. Beispielhaft zeigen die ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter*innen den Kindern, wie Engagement für Menschen am Rande der Gesellschaft aussehen kann. Das Gespräch in den Familien über den Umgang mit Schwerkranken, Sterbenden und das eigene Verhalten im Trauerfall wurde angeregt, dies kann wegweisend wirken. Wir staunen über die Offenheit der Kinder, mit der sie sich auf uns und das Thema einlassen.
Wir kommen gern zu Ihnen in die Schule, um über dieses Angebot zu informieren. Für telefonische Informationen erreichen Sie uns in den jeweiligen ambulanten Hospizdiensten.

Ambulanter Hospizdienst – Stendal
Wendstraße 14
39576 Stendal

Tel.: (03931) 21 83 38
info@hospiz-stendal.de

Ambulanter Hospizdienst – Gardelegen
Ernst-Thälmann-Str. 17
39638 Gardelegen

Tel.: (03907) 77 96 020
info@hospiz-gardelegen.de

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Bitte spenden sie auf folgendes Konto:
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Tragen Sie sich in unser „Buch der Erinnerung“ ein.

Ihre Erfahrungsberichte dienen dazu, das Wirken eines Hospizes denjenigen näher zu bringen, die sich noch unschlüssig sind und gleichzeitig Berührungsängste und Vorurteile abzubauen.

Wir bedanken uns im Voraus bei Ihnen und sind gespannt auf Ihre Einträge im „Buch der Erinnerung“!

„Das ärgste Wissen trägt sich aber leichter,
als das ärgste Fürchten.“

William Shakespeare

Unsere Kontaktdaten

Ambulanter Hospizdienst – Stendal

Wendstraße 14
39576 Stendal

Tel.: (03931) 21 83 38
info@hospiz-stendal.de

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Ernst-Thälmann-Str. 17
39638 Gardelegen

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