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| Trauercafé |
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im Abstand von 4 - 6 Wochen
findet bei uns ein Trauerkaffee statt |
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hier treffen sich trauernde Angehörige,
um über Ihre Situation mit ebenfalls Betroffenen einen
Austausch zu haben |
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10 - 12 Trauernde werden durch qualifizierte
Trauer- begleiter in dieser Runde zu Gesprächen ermutigt |
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bei Interesse bitten wir um eine telefonische
Anmeldung unter (03931) 218338 |
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| Unsere Veranstaltungen |
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Veranstaltung |
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09.08.2010 |
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Montag |
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15:00 - 17:00 Uhr |
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Trauercafe
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Tag |
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Zeit |
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Veranstaltung |
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13.09.2010 |
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Montag |
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15:00 Uhr |
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Trauercafe
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Tag |
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Zeit |
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Veranstaltung |
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01.11.2010 |
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Montag |
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15:00 Uhr |
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Trauercafe
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19.11.2010 |
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Freitag |
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18:00 Uhr |
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Gottesdienst für Trauernde
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| Datum |
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Tag |
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Zeit |
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Veranstaltung |
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13.12.2010 |
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Montag |
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15: Uhr |
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Trauercafe
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| Für Trauernde |
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Liebe Angehörige...
Sie haben vor kurzem einen in Ihrem Leben einmaligen Menschen verloren.
Ein Mensch, der Sie gewärmt, begleitet, geschützt hat,
den Sie gewärmt, begleitet, beschützt haben, mit dem Sie
sich gestritten, entzweit, überworfen haben, ist plötzlich
nicht mehr da, für Sie nicht mehr erreichbar. Es ist schwer
zu begreifen, es ist unfassbar und doch wissen Sie genau: Es ist
wirklich wahr... dieser Mensch ist gestorben. Sie mußten sich
von dem Ihnen so vertrautem Körper, seinem Geruch, seiner Stimme
verabschieden. Sie wissen nicht, was da alles an Schmerz und einschneidender
Veränderung in Ihrem Leben auf Sie zukommen wird. Sie haben
eine Ahnung, dass da viel Schwieriges auf sie warten könnte. |
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| Sie fühlen sich vielleicht: |
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wie betäubt, wie neben sich stehend, wie
in einem Film oder einem Traum oder Sie fühlten eine Leere
in sich. Ihnen war oder ist nach weinen und klagen zumute, Ihnen
ging durch den Kopf, was alles zu tun ist, Sie wollten einfach weglaufen
und alles hinter sich lassen.
Mit dem Abschied von Ihrem verstorbenen Menschen stehen Sie am Anfang
eines neuen Weges, am Anfang Ihres Trauerweges... |
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Es ist ein Weg, der Sie in allem, was Sie sind,
fordern kann, der "durch und durch" gehen kann: er kann
Ihnen den Schlaf und den Appetit rauben; er kann Sie für eine
Zeit einsam und unzugänglich machen; er kann Sie dazu bringen,
bestimmte Orte aufzusuchen oder zu meiden; er kann Ihr Gefühlsleben
völlig durcheinander bringen:
Sie müssen weinen, ohne es kontrollieren zu können, Wut
und Neid überfallen Sie, was Sie bis jetzt von sich vielleicht
gar nicht kannten.
Fragen und Schuldgefühle können quälend werden:
Hätte ich damals..., dann wäre vielleicht... . Überzeugungen
und Glauben können radikal in Frage gestellt werden: Was ist
das für ein Gott, der mir dieses Schicksal zumutet? Welchen
Sinn hat das Leben, wenn so etwas geschehen kann? Darf ich auch
erleichtert sein, dass dieses Leben nun zuende ist?
Es mag Ihnen manchmal so vorkommen, als sei es überhaupt kein
Weg. Und doch ist es ein Weg.
Ein Weg durch verschiedene Landschaften, ein Weg, der weiterführt,
auch wenn Sie meinen, sich im Kreis zu drehen.
Es ist ein besonderer und einzigartiger Weg: Es ist ihr persönlicher
Weg durch die Trauer um einen ganz besonderen Menschen.
Da es Ihr Weg ist, kann Ihnen das Gehen keiner abnehmen. Es kann
Ihnen auch niemand sagen, wie Sie gehen sollen:
langsam oder schnell, zwei vor, einen zurück oder seitwärts.
So, wie Sie gehen, ist es richtig und gut. Lassen Sie sich von niemandem
vorschreiben, wie Sie zu trauern haben. Sie allein wissen, was Ihnen
hilft. |
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Nehmen Sie sich ernst, tun Sie sich diesen
Gefallen.
Bekannte, Freunde und Verwandte sind oft unsicher im Umgang mit
Trauernden und sie können nicht erraten, was Ihnen guttut. |
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Es kann für alle hilfreich sein, wenn
Sie mitteilen, was Sie brauchen könnten:
Sind Sie müde? Wollen Sie allein sein? Brauchen Sie Gesellschaft?
Haben Sie Hunger? Möchten Sie sich bewegen? |
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Äußern Sie Ihre Bedürfnisse
so konkret wie möglich (Wäsche waschen, einkaufen, saubermachen,
zu einer bestimmten Zeit anrufen, gemeinsam essen gehen, mit jemandem
die Sachen sortieren, Papierkram erledigen, gemeinsam zum Friedhof
oder in die Kirche gehen, ein Gebet sprechen...). |
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Vielleicht hilft Ihnen der Austausch mit anderen
Trauernden (es gibt Gesprächsgruppen), vielleicht brauchen
Sie einen Menschen, der Ihnen zuzuhören versteht, jemand, der
einfach da ist. |
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Sie können sich nicht vorstellen, jemals
wieder das zu tun, was Sie vorher getan haben..., was Ihnen zuvor
wichtig war, ist unwichtig geworden, hat keine Bedeutung mehr.
Es gibt unterschiedliche Zugänge zur Trauer. Wir Menschen drücken
unseren Schmerz sehr verschieden aus und verarbeiten ihn unterschiedlich.
Die einen müssen viel denken und forschen, die anderen arbeiten,
räumen auf vom Keller bis zum Boden, wieder andere machen erst
mal so weiter als wäre nichts gewesen, wie es innen aussieht,
zeigen sie nicht. |
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Es kann helfen Rituale zu pflegen, neu zu beleben
oder eigene zu entwickeln.
So kann es helfen in Fotos zu kramen, Erinnerungen zu pflegen, einen
Kerze anzuzünden, zu beten, zu schreiben, zu klagen, zu malen,
zu singen, zu weinen, zu laufen, zu beichten, zu verreisen, Bücher
zum Thema zu lesen, zur Kur zu fahren, sich zurückzuziehen,
schwimmen oder spazieren zu gehen... |
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Sie werden selbst herausfinden, was Ihnen hilft.
Trauer braucht Zeit: Sie wollen manchmal die Uhr anhalten, denn
sie spüren: der Kalender läuft ohne Sie weiter. Trauer
braucht Raum und Schutz, vieles, was vorher selbstverständlich
war, können Sie jetzt nicht mehr aushalten. |
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Und auch, wenn Sie es heute noch nicht glauben
können: Eines Tages werden Sie merken, dass es Stunden oder
sogar einen ganzen Tag gibt, an dem Sie anderes gedacht und getan
haben, an dem Sie ohne schlechtes Gewissen lachen und sich über
etwas freuen konnten. |
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Ihre Trauer wird wahrscheinlich nie ganz aufhören,
aber sie wird sich verwandeln. Sie wird ein Teil Ihres Lebens bleiben,
genauso wie der Verstorbene ein unersetzlicher Teil Ihres Lebens
bleiben wird. Ihre Trauer erzählt von Ihrer Liebe zu einem
Menschen und von Ihrem Weg mit ihm. Irgendwann werden Sie Ihren
eigenen Weg wieder sehen und vielleicht erkennen, dass Sie durch
Ihre Liebe und Ihre Trauer etwas Neues gewonnen haben, das Ihnen
niemand nehmen kann. |
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| Wir wünschen Ihnen den Mut und die Kraft, diesen Weg zu gehen! |
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| .:: Kontakt |
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Evangelisches Hospiz
Wendstraße 13
39576 Stendal
Tel.:
(03931) 21 83 37
eMail:
info@hospiz-stendal.de |
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Unbenanntes Dokument
Ich glaube an die Sonne,
auch wenn sie nicht scheint.
Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht spüre.
Ich glaube an Gott, auch wenn ich ihn nicht sehe. |
|
| (Inschrift an einer Wand im Warschauer Ghetto) |
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