taube

Buch der Erinnerungen

Herzlich Willkommen, liebe Angehörige & liebe Interessierte,

diese Seite trägt den Namen „Buch der Erinnerung“. Sie wurde eigens dafür eingerichtet, um zum einen den Angehörigen verstorbener Bewohner in unserem Hospiz die Möglichkeit zu geben, ihre Erfahrungen und Eindrücke über unsere Hospizarbeit nieder zu schreiben. Zum anderen sollen diese Erfahrungsberichte denjenigen einen ersten Eindruck vermitteln, die sich mit dem Thema Sterben auseinander setzen müssen und das stationäre Hospiz als mögliche Alternative für sich selbst oder für Ihren Angehörigen in Betracht ziehen.

Sie, liebe Angehörige, können sich vielleicht noch daran erinnern, als Sie den ersten Kontakt zu uns aufnahmen. Welche Ängste, Hemmungen und auch Zweifel in Ihnen aufkamen, da Sie mit stationären Hospizen teils noch keinerlei Erfahrungen hatten. Und doch haben Sie sich gemeinsam entschieden, die Dienste eines stationären Hospizes für eine ganzheitliche Betreuung und Begleitung in Anspruch zu nehmen. Wir möchten Sie daher bitten an dieser Stelle Ihre Erfahrungen und Erlebnisse in unserem Hospiz zu schildern. Selbstverständlich können Sie hier auch Ihr Lob sowie Kritik hinterlassen. Für Anregungen zur Verbesserung unserer Hospizarbeit sind wir sehr dankbar. Ihre Erfahrungsberichte dienen schließlich dazu, das Wirken eines Hospizes denjenigen näher zu bringen, die sich noch unschlüssig sind und gleichzeitig Berührungsängste und Vorurteile abzubauen.

Wir bedanken uns im Voraus bei Ihnen und sind gespannt auf Ihre Einträge im „Buch der Erinnerung“!

Ihr Hospiz-Team

Schreiben Sie uns eine Erinnerung

 
 
 
 
 
 
Mit * gekennzeichnete Felder sind erforderlich.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Es ist möglich, dass Ihr Eintrag im Gästebuch erst sichtbar ist, nachdem wir diesen überprüft haben.
Wir behalten uns vor, Einträge zu bearbeiten, zu löschen oder nicht zu veröffentlichen.
9 Einträge
Patrick Scharp schrieb am 28. Januar 2026 um 13:48
Als mein Vater Anfang Oktober 2025 ins Evangelisches Hospiz Stendal kam, war sein erster Gedanke: „Hospiz – da kommt man doch nur zum Sterben hin.“ Er war traurig, verunsichert und wollte eigentlich nur wieder nach Hause. Wir sagten: „Schau es dir an. Du musst nicht bleiben.“ Er blieb dreieinhalb Monate. Sehr schnell wurde klar: Ein Hospiz ist nicht zum Sterben da, sondern für das Begleiten im letzten Lebensabschnitt – jeden einzelnen Tag. Vom ersten Moment an wird hier auf den Menschen eingegangen. Wirklich. Mit Zeit, Respekt, Humor, Nähe und einer Wärme, die man kaum in Worte fassen kann. Wir sind überzeugt: Durch diese Arbeit hat dieses Hospiz meinem Vater mindestens zwei Monate zusätzliche Lebenszeit geschenkt. Lebenszeit, die er gelebt hat mit Lachen, Gesprächen, neuen Freundschaften und Würde. Über die gesamte Zeit hinweg hat das Team meinem Vater und uns als Familie unendlich viel Last abgenommen – körperlich, emotional und im Alltag. Man fühlt sich nicht allein, nicht hilflos, nicht verloren. Was hier geleistet wird, lässt sich eigentlich nicht beschreiben. In den letzten Tagen war diese Begleitung besonders spürbar: medizinisch sicher und professionell, emotional feinfühlig, ehrlich und jederzeit präsent. Diese Unterstützung hat uns das Abschiednehmen sehr, sehr, sehr viel leichter gemacht. Dieses Hospiz begleitet nicht nur Menschen beim Sterben! es begleitet Menschen beim Leben bis zuletzt. Im Sinne meines Vaters Schappi: allergrößter Respekt und größter Dank für die Arbeit, die dieses Team Tag für Tag leistet.
Jenny Jansen schrieb am 2. März 2025 um 16:42
Erfüllt mit großer Dankbarkeit Im Oktober 2024 entschied mein Papa Peter Ilgenstein, nach langem Kampf gegen seine Erkrankung, keine weitere Behandlung mehr zu erhalten. Sein Wunsch war, so lange wie möglich zu Hause zu bleiben und, wenn möglich, zum Ende hin in ein Hospiz zu gehen. Am 10. Februar 2025 durfte er einziehen. Schon dafür war ich sehr dankbar, weil Besuche zu Hause nicht möglich waren. Am Samstag nach seinem Einzug besuchte ich ihn. Die Atmosphäre im Haus und im Zimmer waren angenehm und mein Eindruck von den Schwestern positiv. Mein Papa erzählte mir, das er sich wohl fühle und sich die Schwestern sehr viel Mühe geben. Das beruhigte mich, weil es mir nicht möglich war, so oft zu ihm zu kommen. Eine Schwester brachte ihm Kuchen und strich ihm über die Wange. Sofort war berührt, weil ich bestätigt sah, wie herzlich sie sich um die Gäste kümmerten. Wir verbrachten schöne gemeinsame Stunden. Ich erkundige mich in der folgenden Zeit regelmäßig telefonisch bei den Schwestern nach meinem Papa. Dann fast zwei Wochen später erhielt ich aus dem Hospiz einen Anruf, dass es ihm deutlich schlechter ging. Der geplante Besuch durfte nicht länger warten. Nach 4 Stunden Fahrt mit Bangen und Hoffen, kam ich im Haus an - und wurde erst einmal „aufgefangen“. Das war eine große Hilfe. In den folgenden Stunden saß ich bei ihm, sprach mit ihm, berührte ihn. Ich spürte genau den Moment, in dem mein Papa zur Ruhe kam und schließlich seinen Frieden fand. Alles was folgte verlief würdevoll und in ruhiger Atmosphäre. Er und der Raum wurden für den Abschied vorbereitet. Dafür hatte ich soviel Zeit, wie ich gebraucht hatte. Auch jetzt wo ich diese Zeilen schreibe, bin ich von großem Frieden und unendlicher Dankbarkeit erfüllt. Dankbar, dass er im Hospiz zu Gast sein durfte, dafür dass die Schwestern so eine großartige Arbeit mit so viel Wärme leisten und dass sie gleichzeitig auch die Angehörigen im Blick haben. Ganz besonders dankbar bin ich, dass ich in den letzten Stunden beim meinem Papa sein - ihn begleiten konnte und Frieden, weil er nun nicht mehr kämpfen muss. Herzlichen Dank Ihnen allen, dass das so möglich war. Jenny Jansen
Melanie Merda-Peters schrieb am 3. Juni 2024 um 12:31
In Gedenken an unsere Oma Irene Merda Am 18.01.2024 erhielten wir die Familie Merda die schockierende Diagnose für unsere liebe Oma Krebs im Endstadium. Sofort wurde sie im Krankenhaus stationär aufgenommen. Schnell wurde uns dort klar, dass es keine Therapie mehr geben wird. Für uns war sofort klar, wir brauchen die bestmögliche Betreuung und da kam nur das Hospiz infrage. Am 27.01.2024 dürfte unsere Oma ins Hospiz nach Stendal wechseln. Die Atmosphäre dort war wirklich sehr angenehm und unglaublich warmherzig. Unsere Oma wurde dort liebevoll begleitet und umsorgt. Am Montag, den 29.01.2024 kam Pfarrer Paulsen um unsere Oma ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten. Am nächsten Tag schlief sie friedlich ein, mit einem Lächeln im Gesicht. Wir dürften in Ruhe, in einem würdevoll vom Hospiz geschaffenen Rahmen, Abschied nehmen. Wir sind dem gesamten Hospiz Team sehr dankbar für die so herzliche und einfühlsame Unterstützung auf dem letzten Weg unserer lieben Oma.

Evang. Hospiz
Bergstraße 26
39576 Stendal

Tel.: (03931) 492100
ramona.nitsche@hospiz-stendal.de

Sie wollen helfen…

Bitte spenden Sie auf folgendes Konto:
Kontoinhaber: Hospiz Stendal
Kreditinstitut: Kreissparkasse Stendal
IBAN: DE96 8105 0555 3010 0231 02
BIC: NOLADE21SDL

 

 

mehr erfahren…

Tragen Sie sich in unser „Buch der Erinnerung“ ein.

Ihre Erfahrungsberichte dienen dazu, das Wirken eines Hospizes denjenigen näher zu bringen, die sich noch unschlüssig sind und gleichzeitig Berührungsängste und Vorurteile abzubauen.

Wir bedanken uns im Voraus bei Ihnen und sind gespannt auf Ihre Einträge im „Buch der Erinnerung“!

Durch Erinnerungen

leben Menschen in uns

weiter, unsichtbar.

(Zitat)

Unsere Kontaktdaten

Ev. Hospiz Stendal

Bergstraße 26
39576 Stendal

Tel.: (03931) 492100
ramona.nitsche@hospiz-stendal.de

Kontaktformular

 

Nachricht absenden

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen